Mutterseelenverein(t)
Freitag, 17. Januar 2020
Rudi mit den Superohren
Für Hanni
Es war einmal ein kleiner wunderschöner Wald, in dem viele
Tiere friedlich
miteinander lebten. Einer von ihnen war das kleine Rehkitz Rudi. Rudi war ein sehr lebhaftes und aufgeschlossenes Kitz. Er hatte viele Freunde und verbrachte die meisten Tage damit, zusammen mit ihnen den Wald zu erkunden..
Zwei von Rudis Freunden waren der Fuchs Ferdinand und der Igel Igor. Die drei verband nun mehr eine lange Freundschaft. Jeder schätzte die besonderen Fähigkeiten des anderen. Ferdinand war sehr klug und weise. Er wusste für jedes Problem eine Lösung und auf jede Frage eine Antwort. Igor hingegen fand mit seiner feinen Nase die leckersten Pilze und durch seine sanftmütige Art war es für ihn selbstverständlich seine Beute mit den anderen zu teilen. Rudis Aufgabe war das Beobachten, denn niemand weit und breit konnte so scharf sehen und beobachten wie er. Dies kam jedoch nicht von ungefähr, denn Rudi war ein klein wenig anders als seine Freunde.
Als er noch sehr klein gewesen
ist, reagierte
er zum Beispiel nicht auf die Signalrufe der Vögel. Auch wenn seine Mutter ihn aufforderte schnell mit ihr wegzurennen, blieb er Seelenruhig an seinem Platz stehen und tat weiterhin das was er eben gerade tat. Als er dann auch noch ständig Ohrenschmerzen hatte, war seinen Eltern schnell klar das etwas mit seinen Ohren nicht stimmten konnte.
So machten sie sich auf um Rudis Ohren von Dr. Dachs untersuchen zu lassen. Dr. Dachs ein weiser, dicker alter Dachs mit Hornbrille und zerzausten Haaren, stellte daraufhin fest, dass Rudi nicht so gut hören konnte. Jedoch gab es Hoffnung für das junge Reh denn stellt Euch mal die Gefahren für ein kleines Rehkitz vor das nicht hören kann...ich möchte hier lieber nicht weiter ins Detail
gehen....
.
Jeder weiß was einem tauben Rehkitz zustoßen könnte....
Dr. Dachs fertigte für Rudis Ohren spezielle Hörgeräte an. Zu Anfang erschrak Rudi oftmals da er so laute Geräusche und so fremde Klänge gar nicht gewohnt war. Die Welt schien auf einmal völlig neu und andersartig. Ihr könnt Euch denken wie fürchterlich die täglichen Geräusche des Waldes beim ersten Hören sein können. Das Knarren der Bäume, das Heulen des Wolfes. Für uns normal, für ehemals gehörlose Rehe eine sehr Angst einflößende Erfahrung.
Zum Glück war Rudi ein sehr kluges und aufgewecktes Reh so das er Recht schnell wusste wie er mit den neuen Eindrücken umzugehen hatte. Es war zwar am Anfang noch etwas ungewohnt
das
da etwas in seinem Ohr steckte, aber er merkte auch, wie viel schöner die Welt dadurch für ihn wurde.
Der Gesang seiner Mutter, den er zuvor nur erahnen, jedoch nie hören konnte. Das Gezwitscher der Vögel oder der Klang des Windes der die Blätter zum
wirbeln
brachte. Alles war auf einmal anders, besser als zuvor.
Das machte Rudi sehr glücklich. Seit diesem Tag trägt er seine Hörgeräte mit sehr viel Stolz denn sie ermöglichten ihm die Welt so zu erleben wie war. Einfach
wundervoll....
.
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